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Verfolgen Sie die Bürgerkonferenz online

Am 25. und 26. September diskutieren im Rahmen des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“ rund 170 Bürgerinnen und Bürger in Berlin-Adlershof über die Energienutzung der Zukunft. Verfolgen Sie die Bürgerkonferenz hier im Blog und diskutieren Sie mit auf ScienceBlogs.de und Scilogs.de.

 

Die Bürgererklärung ist online!

Der Saal ist leer, die Bürger sind auf dem Heimweg, die Moderatoren erschöpft. Und: Die Bürgererklärung ist online und kann ab sofort kommentiert werden!

Zur Bürgererklärung

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 20:30

Und Tschüss!

Das waren die Teilnehmer der Bürgerkonferenz Berlin!

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 20:15

Bürgerkonferenz: Wir können Politik!

Und wieder einmal liegt Max Weber richtig. "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." Diese Feststellung Max Webers stammt vom 28. Januar 1919 und ist heute so aktuell wie vor 91 Jahren.

Mit jeder Menge Leidenschaft und politischer Begeisterung ging es nämlich auch bei der zweitägigen "Bürgerkonferenz zur Energienutzung" zur Sache. Doch auch Augenmaß und Kompromißfähigkeit waren gefragt. Schließlich sollten sich die knapp 200 Teilnehmer ja auf ein gemeinsames Empfehlungspapier verständigen. Einige Anmerkungen am Ende des zweiten Tages...

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Erstellt von: Marc Scheloske am 26.09.2010 19:15

Bürgerkonferenz: Die Welt retten mit Dämmstoffen

So langsam sind wir am bitteren Ende resp. Grande Finale der Bürgerkonferenz Berlin angekommen. Zu Erinnerung: Der ganze Sinn der Übung ist, ein Papier mit Forderungen und Vorschlägen zum Thema Energienutzung der Zukunft zu verabschieden. Das gute Stück soll so ein bisschen das Gegenstück zu den Empfehlungen anonymer und ungewählter Expertengremien sein und den Standpunkt der einfachen Bürger in die Politik transportieren.

Das krankt ein bisschen daran, dass die Teilnehmer überwiegend Akademiker sind, die ohne jegliche Schamesröte Imponiervokabeln wie "Intermodalitätsangebote", "Parkplatzbewirtschaftungen" und "Reurbanisierungsanreizsystem" einstreuen. Repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind sie damit glücklicherweise nicht, sonst müsste man dem Land die Schreibwerkzeuge wegnehmen, aus Notwehr. Auf jeden Fall standen insgesamt 39 Empfehlungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Wahl, von denen dann elf ins Abschlussdokument gelangt sind.

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Erstellt von: Lars Fischer am 26.09.2010 18:09

Endspurt...

Wieder wird disktutiert, debattiert, werden Argumente abgewogen und Präferenzen geäußert. Jetzt ohne Experten. Im Laufe des Tages haben die Bürger in 10 Themenbereichen Empfehlungen entwickelt: 5 an die Gesellschaft, 7 an die Wissenschaft, 7 an die Wirtschaft und 21 an die Politik. Über diese 40 Empfehlungen wird nun abgestimmt. Die Bürger dürfen bei jeder Empfehlung entscheiden, ob sie der Empfehlung mit "Ja, voll", "Eher ja", "Teils, teils", "Eher nicht" oder "Gar nicht" zustimmen. Nur die Empfehlungen mit Zustimmung ("Ja, voll" und "Eher ja") haben eine Chance, in die Bürgererklärung einzugehen.

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 16:56

Schlaglichter aus den Tischdiskussionen mit Experten

Tisch Nummer 8 diskutiert schon eine ganze Weile mit Prof. Wolf. Gerade sind sie bei der Frage, an welche politische Institution sie sich mit ihren Empfehlungen aus dem Bereich „Erhöhte Transparenz des Energieverbrauchs“ richten sollen. Wäre der Sachverständigenrat für Umweltfragen die richtige Adresse? Oder eher Günther Oettinger, Energiekommissar für Europa? Nach knapp zehn Minuten sind alle Fragen beantwortet und Prof. Wolf verlässt den Tisch. „Das war aber sehr hilfreich!“, ruft ein Bürger in die Runde und nickt dazu.

An Tisch Nummer 2 diskutieren die Teilnehmer zusammen mit Dr. Schwedes den Fahrradverkehr in Deutschland: Wie könnte er noch weiter ausgebaut werden, sodass beispielsweise Radwege durch die gesamte Stadt führen. Dr. Schwedes holt aus und schwärmt von den Niederlanden, die in diesem Bereich sehr innovativ seien.

Dr. Hintemann wird am Tisch Nummer 1 gefragt, wie man in einer Gesellschaft Innovationen am besten voranbringen könnte. Der Begriff Public Private Partnership fällt: Schauspieler, Vereine, Unternehmen und Behörden könnten sich zusammenschließen, um gemeinsam an der Verankerung von Innovationen in der Gesellschaft zu arbeiten. „Wie findet man heraus, was sich der Nutzer wünscht?“, fragt ein Teilnehmer. Eine schwierige Frage, sagt Dr. Hintemann. Der Nutzer wisse oft selbst nicht, was er will. Oft sei Situation wie folgt: Der Nutzer lernt eine neue Innovation und sagt „So etwas habe ich mir schon immer gewünscht!“.

Um die Entwicklung eines „Mobilitätsassistenten“ ging es am Tisch Nummer 2, der sich mit dem individualisierten, umweltfreundlichen und öffentlichen Personennahverkehr auseinandersetzt. Die Idee: Man füttert den Assistenten mit Start  und Ziel eines geplanten Weges und der spuckt sowohl dem Teenager, als auch der Oma von nebenan die optimale Route aus, mit Skateboard, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Von Dr. Henning wollten die Teilnehmer wissen, mit welchen Forschungsthemen man die Wissenschaft beauftragen sollte, um einen solchen Assistenten zu entwickeln. Der schlägt die Erforschung von allerlei Simulationen vor, zum Beispiel, wie sich ein Mobilitätsassistent auf das Verkehrsverhalten auswirken würde. Außerdem sollte man die Verkehrsströme messen. Und, es müsse erforscht werden, welche Form so ein Assistent haben muss, damit er sowohl von Jugendlichen als auch von der älteren Generation bedient werden kann.

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 16:09

Einzelgespräche statt Podiumsdiskussionen

Sechs neue Experten unterstützen heute die Bürger mit ihrem Fachwissen.

Der direkte Austausch von Experten und Bürgern ersetzt heute das moderierte Expertengespräch. „Sobald ein Tischmoderator das Gefühl hat, dass fachspezifische Fragen aufkommen, holt er sich den passenden Experten direkt an den Tisch“, erklärt der Hauptmoderator Henning Banthien die Vorgehensweise.

Die anwesenden Experten:

  • Dr. Matthias Henning, Technische Universität Chemnitz, Institut für Allgemeine und Arbeitspsychologie
  • Dr. Ralph Hintemann, Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit
  • Prof. Dr. Bernd Kochendörfer, Technische Universität Berlin, Innovationszentrum Energie, Forschungscluster Energieeffiziente Gebäude und Städte
  • Dr. Gerhard Prätorius, Volkswagen AG, Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit
  • Dr. Oliver Schwedes, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
  • Prof. Dr. Dieter Wolf, Fachhochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel, Fachbereich Versorgungstechnik

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 15:47

Bürgerkonferenz: Was noch zu erledigen ist...

Der zweite Tag der Bürgerkonferenz beginnt mit der eher steilen These, dass Unternehmen die einzigen im Lande sind, die überhaupt in der Lage sind, Innovationen hervorzubringen. Uni-Wissenschaftler können also Montag guten Gewissens im Bett liegen bleiben. Die Idee stammt von Gerhard Prätorius von Volkswagen, der ansonsten (wenig überraschend) Verkehrspolitik bearbeitet und außerdem an der TU Braunschweig lehrt. Hm.
Auf jeden Fall geht es heute darum, was so alles passieren muss, damit die schönen Wunschzettel von gestern Wirklichkeit werden. Wir erinnern uns, die Klientel besteht zu einem großen Teil aus Energiespar-Fans, die jede sich bietende Gelegenheit ergreifen, ihre persönliche Klimabilanz zu verbessern. Ganz oben auf der Wunschliste steht deswegen mehr Wissen darüber, welche Geräte, Dienstleistungen oder Verrichtungen des Alltags besonders viel oder wenig Energie verbrauchen. Am besten geliefert von einer unabhängigen Stelle – trotz allem Klimaschutz- und Energiespar-Engagement traut man der Industrie nicht über den Weg. Woran das wohl liegen mag?

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Erstellt von: Lars Fischer am 26.09.2010 13:52

Austausch mit der virtuellen Welt

Der reale Tisch Nummer 19 bildet eine Arbeitsgruppe mit dem virtuellen 21. Tisch: An wen sollen sie ihre Empfehlungen aus dem Bereich "Soziale Aspekte bei der Energienutzung" richten? Kommuniziert wird über Headset und die Webcam. Die "virtuellen" Teilnehmer schauen live in den Bunsen-Saal und haben ihre "realen" Diskussionspartner bei sich zu Hause auf dem Bildschirm.

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 13:15

Neue Meinungen am neuen Tisch

Heute diskutieren die Bürger in neuer Konstellation. Je nach Interesse befassen sie sich näher mit einem der zehn Themenbereiche, die sie am Abend zuvor festlegten.

Das Thema am Tisch Nummer 20 ist "Die Berücksichtigung der sozialen Aspekte der Energienutzung". Welche Innovationen muss es geben, damit diese Vision Wirklichkeit wird? - So lautet die Leitfrage.

Viele Bürger sprechen sich an diesem Tisch für die gemeinschaftliche Nutzung von Wohnräumen aus. Denkbar seien zum Beispiel Wohngemeinschaften von Menschen mit unterschiedlichem Energienutzungsverhalten, um einen gegenseitigen Lernprozess zu fördern. Oder Hausgemeinschaften, in denen sich verschiedene Wohngemeinschaften Bohrmaschinen teilen und gemeinsam kochen.

Ein Teilnehmer plädiert für die Produktion intelligenter Geräte, die dem Nutzer den bewussten Energieverbrauch erleichtern: "Fernseher zeigen uns alles Mögliche an, warum können sie uns nicht auch über die Stromkosten informieren, zum Beispiel 1,50 Euro pro Stunde?"

"Individuelle Einsparungen müssten belohnt werden", fordert eine Bürgerin. Dann bestehe die Chance, dass viele sparen. Nur in der Masse hätten individuelle Anstrengungen einen Effekt auf die gesamte Gesellschaft. Jetzt arbeite jeder nur etwas für sich und keiner wisse, was der andere macht.

In einem Punkt sind sich fast alle Bürger am 20. Tisch einig: Es müsse ein Recht auf bezahlbare Energie geben, damit auch einkommensarme Sozialschichten sich energiesparendes Verhalten leisten können. Man könne kaum von einer alleinziehenden Mutter erwarten, dass sie sich mit einem AA-Plus-Kühlschrank ausstattet.

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 12:34

Videos: Das sagen die Teilnehmer

Wir haben am Samstag einige der Teilnehmer gefragt, warum Sie bei der Bürgerkonferenz zur Energienutzung der Zukunft mitdiskutieren.

Das sind ihre Antworten.

Erstellt von: Katja Machill am 26.09.2010 10:54

Pragmatische Visionen

Eigentlich ist das ja eine Schnapsidee: 200 Personen sollen an 21 Tischen an 2 Tagen über 1 Thema diskutieren, streiten und sich letztlich doch auch wieder auf gemeinsame Positionen einigen. Und dennoch hat sich die Bürgerkonferenz zum Thema "Energienutzung der Zukunft" genau das zum Ziel gesetzt. Es ist ein Experiment. In mehrfacher Hinsicht. Einige Beobachtungen am Ende des ersten Tages...

Um es hier nochmal klarzustellen: Bürgerkonferenzen und alle verwandten Formate der Bürgerbeteiligung, wie sie in Dänemark, Großbritannien, den USA, der Schweiz oder vereinzelt in Deutschland durchgeführt wurden, haben das Ziel das vorhandene Arsenal an Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger zu erweitern. Es geht nicht um eine Entmachtung gewählter Parlamente, es geht nicht um die Installation von intransparenten Entscheidungszirkeln von irgendwelchen Eliten.

Im Gegenteil: es geht um das Ausprobieren von maximal transparenten Verfahren der diskursiven Verständigung über kontroverse Fragestellungen. Und die aktuell hier in Berlin stattfindende Veranstaltung ist ohnehin "nur" ein Experiment. Am Sonntagabend soll zwar von der Bürgerkonferenz ein gemeinsames Empfehlungspapier verabschiedet werden. Aber das hat natürlich keinerlei bindende Wirkung. Es ist ein Empfehlungspapier, das dokumentiert, was 200 interessierte und (das mein Eindruck) verantwortungsvolle Bürger an einem Wochenende diskutiert haben. Das ist wertvoll. Und sicher nichts, wovor man sich irgendwie ängstigen müsste. *

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Erstellt von: Marc Scheloske am 25.09.2010 21:30

Ende und Ausblick

Als letzte Aktion des Tages stimmten die Bürgerinnen und Bürger darüber ab, welche 10 der 15 Themenbereiche am Sonntag wieder zur Diskussion stehen. Jeder der Teilnehmer klebte 10 Pünktchen auf seine Favoriten. Aus den ersten zehn Themenbereichen werden die Bürgerinnen und Bürger morgen Empfehlungen für Wissenschaft, Gesellschaft und Politik entwickeln:

"Energieerziehung", Aufklärung: Energiesparen wird "cool": 138
Individualisierter, umweltfreundlichere öffentlicher Personennahverkehr: 125
Intelligente Gebäudetechnik und -haushaltstechnik sowie energieeffizientes Bauen: 116
Städte- und Raumplanung, die das Energiesparen erleichtert: 112
Speicherungstechnologien verbessern: 110
Bedarf des Transports von Personen und Waren reduzieren    108
Anreizsystem für energiesparsames Verhalten: 107
Erhöhte Transparenz des Energieverbrauchs: 102
Schaffung von Systemen zur Energierückgewinnung: 93
Berücksichtigung sozialer Aspekte bei der Energienutzung: 82
Energieeffiziente und bedarfsgerechte Elektrogeräte: 79
Alternativen zum Fernverkehr suchen: 69
Schaffung von Gesetzesvorgaben für die Produktion von energiesparenden Geräten: 68
Politik schafft gemeinsame Vision und setzt die Rahmenbedingungen: 58
gemeinschaftliche und mehrfache Nutzung von Energie und Energiegeräten: 48

Zum Abschluss des heutigen Blogs den Spruch eines Schweizer Pfarrers, mit dem der Bürger Klaus Seidler die Diskussionsrunde beendete: "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."

Warum er gerade dieses Schlusswort wählte? "Dieser Spruch ist gegen jede Form von Scheuklappen gerichtet und die gibt es in diesem Land viel zu viel. Wir brauchen Querdenker", sagt Seidler.

Morgen um 9:30 Uhr geht es hier weiter ...

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 21:15

Warum diese Bürgerinnen und Bürger?

„Unser Ziel ist ein möglichst heterogenes Teilnehmerfeld, also ein ausgewogener Schnitt der Gesellschaft nach Alter, Geschlecht und Bildung“, sagt Sandro Schott, Projektleiter von „Wissenschaft debattieren!“. Angesprochen wurden die Bürgerinnen und Bürger per Zufallsauswahl über das Telefon. Waren sie interessiert, konnten sie sich online registrieren. Aus diesem Pool heraus wurde ein möglichst ausgewogener Schnitt zusammengestellt. Die Teilnehmer des virtuellen 21. Tisches, der online mitdiskutiert, wurden gezielt über soziale Netzwerke im Internet angesprochen.

Zur Bürgerkonferenz „Energienutzung der Zukunft – Perspektiven für Deutschland“ erschienen heute 169 Bürgerinnen und Bürger in Berlin-Adlershof. Es diskutieren 104 Männer und 65 Frauen. Davon arbeiten 39 als Angestellte, 32 sind selbstständig. Elf befinden sich in der Ausbildung, gehen zur Schule oder studieren, 72 sind Rentner. Drei Hausmänner bzw. -frauen sind dabei und acht konnten sich diesen Kategorien nicht zuordnen. Drei Viertel aller Bürgerinnen und Bürger sind nach eigenen Angaben Energiesparer. Der Rest zählte sich den Energieverschwendern zu. Die große Mehrheit kommt aus Berlin, 26 Teilnehmer sind aus Braunschweig, Cottbus, Dassendorf, Dessau-Roßlau, Frankfurt Oder, Hamburg, Hannover, Leipzig, Märkische Heide, Potsdam, Prenzlau, Salzgitter oder Wolfsburg. Zwei der vier virtuellen Teilnehmer des 21. Tisches kommen von weiter weg: aus Offenbach und Kassel.

Der älteste Teilnehmer ist 84 Jahre, der jüngste 17. Und, gleich zwei der Berliner haben heute Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch an Gerhard Rother und Jenny Johnson!

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 20:36

Bürgerkonferenz: Utopie 2030 - zaghaft und visionär

Wir wollen hier ja nicht nur über Energie diskutieren, sondern vor allem über die Zukunft. Bei der Bürgerkonferenz Berlin ist die Zukunft konkret das Jahr 2030, nachdem offenbar früheren Runden das Jahr 2050 zu weit weg war. Visionen sind gefragt, und Visionen haben die Runden auf jeden Fall erarbeitet. Allerdings muss sich noch zeigen, welche davon richtungweisend sind und welche eher von der Sorte sind, die man nach dem Konsum dubioser Pilze bekommt. Auf jeden Fall liegt jetzt eine lange Wunschliste vor, und auf der ganz oben steht wieder einmal der Neue Mensch.

Heißt natürlich: Wäre es nicht schön, wenn der Mensch weniger gierig und egoistisch wäre und statt mit Stretch-Limousinen und Wintergarten mit dem Energiesparhaus und der ÖPNV-Monatskarte angeben würde? Klaro. Deswegen wollen die meisten Gruppen möglichst früh in der Erziehung ansetzen, will sagen: Energiesparunterricht in der ersten Klasse, wenn nicht gar im Kindergarten. Das Bewusstsein ändern und so. Eine ältere Dame hat das ebenso lakonisch wie treffend kommentiert: "Ich glaube nicht an den Nutzen von Erziehung. Ich bin seit 1950 zum Kommunismus erzogen worden. Hat auch nicht funktioniert." Der Mensch lässt sich nur in geringem Maße nach den Bedürfnissen der Gesellschaft formen. Glücklicherweise.

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Erstellt von: Lars Fischer am 25.09.2010 19:08

Die Visionen, ganz konkret

Öffentlicher Nahverkehr zum Nulltarif in Ballungsräumen, ein Energie-Führerschein und eine Lichtquelle, die im Haus automatisch über einer Person "mitgeht": Insgesamt 90 Visionen haben die Bürgerinnen und Bürger vor der Kaffeepause erstellt. Mit einem kräftigen Gongschlag werden sie in den Bunsen-Saal gerufen. Denn dort werden die Visionen zusammengefasst in 15 Themenbereiche vorgestellt.

Die Themenbereiche:

1. Individualisierter, umweltfreundlichere öffentlicher Personennahverkehr    
2. "Energieerziehung", Aufklärung: Energiesparen wird "cool"    
3. Bedarf des Transport von Personen und Waren reduzieren    
4. gemeinschaftliche und mehrfache Nutzung von Energie und Energiegeräten    
5. Anreizsystem für energiesparsames Verhalten    
6. Intelligente Gebäudetechnik und -haushaltstechnik sowie energieeffizientes Bauen   
7. Städte- und Raumplanung, die das Energiesparen erleichtert    
8. Schaffung von Gesetzesvorgaben für die Produktion von energiesparenden Geräten   
9. Schaffung von Systemen zur Energierückgewinnung    
10. Erhöhte Transparenz des Energieverbrauchs    
11. energieeffiziente und bedarfsgerechte Elektrogeräte    
12. Berücksichtigung sozialer Aspekten bei der Energienutzung    
13. Politik schafft gemeinsame Vision und setzt die Rahmenbedingungen   
14. Alternativen zum Fernverkehr suchen    
15. Speicherungstechnologien verbessern    

Vorangegangen waren kontroverse Diskussionen an den einzelnen Tischen. An Tisch Nummer eins stand das Thema "Wertevorstellung in der Gesellschaft" im Zentrum der Diskussion. Jahrelang sei der Gedanke verbreitet worden, dass eine starke Produktion gut für die Gesellschaft sei, genauso wie der Konsum des Einzelnen. Um eine Veränderung im Bewusstsein und Verhalten zu erreichen, müsse man an dieser WErtvorstellung ansetzen, schlägt eine Frau vor. Es gibt aber auch ganz konkrete Vorschläge: Ein älterer Herr erzählt, er habe sich bewusst gegen einen Laubsauger entschieden, er könne das Laub auch per Hand zusammen rechen.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 17:32

Gestärkt in die Visionsphase

Frisch gestärkt mit körperlicher Nahrung (zum Mittag gab's Hähnchenspieß, Kürbiscremsuppe, Maultaschen und Bananencreme) und geistigem Input (in einem Expertengespräch am zentralen Tisch beantworteten die Experten 60 Minuten gesammelte Fragen) beginnen die Bürgerinnen und Bürger nun, ihre Visionen zur Energienutzung der Zukunft zu entwickeln. Noch sind die Flipcharts leer.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 14:56

Welche Experten sind dabei? Tobias Vogel

Tobias Vogel vom Graduiertenkolleg am Lehrstuhl für Haustechnik und Bauklimatik an der Technischen Universität München. Er geht der Frage nach, wie in Deutschland gebaut werden müsste, um im Zusammenspiel von Energieeffizienz-Steigerung und der Erzeugung von Erneuerbaren Energien unabhängig von fossilen Rohstoffen zu werden. Eine interessante Entwicklung sei auf kommunaler Ebene zu beobachten: Derzeit könnten viele Kommunen ihre Stromnetze vom Erzeuger zurückkaufen. Das sei eine Redemokratisierung unseres Energiebedarfs.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 13:46

Bürgerkonferenz: Wir wollen sparen!

Das Thema Energiequellen ist bei der Bürgerkonferenz zwar am Anfang recht prominent vertreten, sowohl im Einführungsfilm als auch in den Statements der anwesenden Experten, die gesamte Konferenz werden diese großtechnischen Lösungen erfreulicherweise nicht dominieren. Das ist für mich etwas blöd, weil mir dadurch ein wesentliches Blogthema abhanden kommt.

Aber eigentlich bin ich darüber ganz glücklich, denn die Fixierung auf Energiequellen ist Symptom einer gefährlichen Illusion: Wir können so weitermachen wie bisher, wenn wir nur die richtige Technik finden, die alle unsere Probleme löst. Es gibt viel zu viele "Lösungen", die dank neu zu entwickelnder Techniken buchstäblich Er-lösung versprechen - Gigantische Solarthermie in der Sahara, Kohlenstoffsequestierung und natürlich die inzwischen berüchtigte Kernfusion.Ich kann erfreut berichten, dass der berüchtigte "technical fix" hier nicht allzu viele Fans hat.

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Erstellt von: Lars Fischer am 25.09.2010 13:45

Welche Experten sind dabei? Prof. Dr. Volker Quaschning

Das Thema von Prof. Dr. Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, sind  Regenerative Energiesysteme. Mit seinen Studenten hat er bereits ein Plus-Energie-Haus gebaut. Prof. Quaschning wohnt CO2-frei und ist der Überzeugung, dass sich Energieversorgung vom -verbrauch nicht trennen lässt. Nachtspeicheröfen und Fotovoltaikanlagen auf dem Dach würden beispielsweise nicht zusammenpassen, denn nachts scheine keine Sonne, deren Energie man speichern könnte. Seine Prognose für die Zukunft: Noch effizientere Geräte, die mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Die Bürger, die sich im Saal als Stromsparer bezeichnet haben, fragt er: Können Sie Ihren Lebensstandard aufrecht erhalten, wenn sich der Energiepreis verfünffacht?

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 13:44

Welche Experten sind dabei? Tobias Porsinger

Tobias Porsinger vom Centrum für Energietechnologie Brandenburg an der Brandenburgischen Technische Universität Cottbus bereitet gerade ein Großprojekt vor, in dem mit ca.  50 Elektroautos untersucht werden soll, wie sie sich am besten für Energienetze nutzen lassen. Wie können beispielsweise die Solaranlage auf dem Dach und das Elektroauto in der Garage optimal zusammen genutzt werden? Was passiert, wenn tagsüber die Sonne scheint, das Auto aber am Arbeitsplatz steht? Wenn der Nutzer sein Auto als Batterie für das Stromnetz zur Verfügung stellt – wie viel „Restguthaben“ sollte im Auto bleiben: 20 Kilometer? Oder eher 30?

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 13:42

Welche Experten sind dabei? Prof. Dr. Matthias Koziol

Prof. Dr. Matthias Koziol von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus ist Experte für Stadttechnik. Er arbeitet im Projekt „Energetische Stadterneuerung“ und hat in diesem Zuge beispielsweise in Cottbus den Bau einer Passivhausschule wissenschaftlich begleitet. Stromeinsparung fängt für ihn bei ganz kleinen Sachen an, häufig an Stellen, wo man es nicht erwartet. Er berichtete, wie er Zuhause den Energieverbrauch verschiedener Halogenlampen verglich und feststellte, dass Halogenlampen mit Transformatoren einen unerwartet hohen Energieverbrauch im Standby haben. Beim Stromsparen geht Prof. Koziol mit gutem Beispiel voran: Im vergangenen Jahr ist er alle Stromfresser im eigenen Haushalt durchgegangen und hat den Stromverbrauch um die Hälfte reduziert.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 13:38

Welche Experten sind dabei? Holger Höfling

In Fünfminuten-Statements stellten sich die heute anwesenden Experten den Bürgerinnen und Bürgern vor:

Für Holger Höfling vom Sachverständigenrat für Umweltfragen wird die Energienutzung der Zukunft maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt, durch den Klimawandel und durch die endlichen Ressourcen. Er sieht zwei Lösungsansätze: die Umstellung der Energieversorgung von endlichen auf unendliche Ressourcen – regenerative Energien – oder eine Reduktion des Energieverbrauchs. Eine der großen Fragen, mit denen er sich beschäftigt, ist, wie man Menschen zukünftig dazu bringen kann, energieeffizient zu leben. Ist es zum Beispiel denkbar, dass statt großen Autos zukünftig die Dämmung eines Hauses als Statussymbol gilt. Und wenn ja, warum.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 13:32

Die Diskussion beginnt - auch virtuell

Die Türen des Bunsen-Saals sind zu, die Dikussionen zur Energienutzung der Zukunft können beginnen. Gerade lernen sich Bürgerinnen und Bürger kennen. Murmeln hier, ein Lachen da, die Stimmung ist gut. Eine Besonderheit gibt es am 21. Tisch, der hinten links in der Ecke des Saals steht. Dort sitzen Olena Stelmachenko und Dr. Peter Tandler an zwei Laptops, haben Headsets auf und sind live verbunden mit den fünf Teilnehmern des virtuellen 21. Tisches. Die sitzen in Offenbach, Kassel, Stuttgart und Berlin vor ihren Computern und nehmen von dort aus an der Konferenz teil.

Erstellt von: Katja Machill am 25.09.2010 10:32

Zuhören. Diskutieren. Mitreden.

Partizipative Modelle der Politikberatung: Eigentlich geht es um Politik 2.0. Um die Weisheit der Vielen, um eine Mitmach-Demokratie. Das alles sind Schlagworte, die einen gewissen utopisch-idealistischen Beiklang haben. Und doch sind die Experimente, die eine Politikbeteiligung und Politikberatung durch Laien erproben, hochinteressant. Sogenannte Konsensuskonferenzen oder Bürgerkonferenzen wären Beispiele dafür.

Wer berät die Berater? Welche Interessen kommen hier zum Zug? Wer trägt am Ende die Verantwortung für Entscheidungen?

Gibt es eigentlich eine Liste, in der all die Expertenräte, Beratungsgremien und Beraterstäbe aufgeführt sind, die momentan die Regierungen auf Länder- und Bundesebene "beraten"? Ihre Zahl dürfte locker dreistellig sein. Die Tatsache, daß sich Politik professionellen Rat von Experten holt, ist auf der einen Seite beruhigend (denn wer wollte ernsthaft, daß unsere Politiker alle Sachfragen einfach frei Schnauze entschieden?) Auf der anderen Seite ist die Tatsache, daß relevante Entscheidungen nicht in den politisch legitimierten Gremien häufig nur noch abgenickt werden, die Weichenstellungen aber in anderen Zirkeln getroffen werden, beunruhigend. (Weitere Überlegungen zu dieser Frage habe ich bereits in diesem Posting angestellt.)

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Erstellt von: Marc Scheloske am 25.09.2010 10:15

Bürgerkonferenz Berlin – Utopie oder Dystopie?

Das ist also eine Bürgerkonferenz: Hier in Berlin-Adlershof treffen sich heute etwa 200 Bürger aus der Region Berlin-Brandenburg, um mit Leuten, die sich beruflich mit dem Thema befassen [1], über unsere zukünftige Energienutzung zu diskutieren. Es würde ein Riesentheater geben, wenn die alle gemeinsam diskutieren würden, deswegen stehen hier im Saal 20 runde Tische mit zehn Schreibblöcken für die Bürger und einem Laptop für die jeweils zugeteilte Moderatorin. Wie das nachher in der Praxis abläuft, kann ich mir beim besten Willen noch nicht vorstellen – das Programm klingt jedenfalls ziemlich ambitioniert und straff durchgeplant.

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Erstellt von: Lars Fischer am 25.09.2010 09:15

Die Krise der Demokratie in einer komplexen Gesellschaft

Zeit für Experimente: Unsere Demokratie ist auf den Hund gekommen. Vollkommen egal, ob es um die Zahl der Kindergartenplätze, die Lebensmittelkennzeichnung, das Schulsystem oder Fragen der Technologiepolitik geht. Es sind ständig Entscheidungen gefragt. Und die Akteure und Institutionen, die eigentlich für verbindliche, halbwegs vernünftige und ja immer auch demokratisch legitimierte Entscheidungen sorgen sollen, sind ganz offensichtlich überfordert. Und das liegt nicht an Frau Merkel! Es liegt an unserer Zeit (und der Tatsache, daß die Sachfragen, die zur Entscheidung anstehen, längst nicht mehr trivial sind.)

Vielleicht sollten wir uns ernsthaft überlegen, ob wir nicht neue Verfahren der politischen Entscheidungsfindung ausprobieren sollten. Bürgerkonferenzen zum Beispiel. An diesem Wochenende findet zum Thema "Energienutzung der Zukunft" eine solche Veranstaltung in Berlin statt.

Im Sozialkundeunterricht lernt man ja, daß Demokratie der Idee nach so etwas wie Volksherrschaft bedeutet. Daß es also um Teilhabe aller Bürger am politischen Prozeß geht. Und man lernt auch, daß in modernen Staatswesen (mit vielen Millionen Einwohnern) allein die Spielart der repräsentativen Demokratie umsetzbar ist. Die auf Zeit gewählten Volksvertreter handeln im Sinne des Souveräns, also der Bürger. Soweit der kleine demokratietheoretische Exkurs.

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Erstellt von: Marc Scheloske am 24.09.2010 23:30

Der Countdown läuft

Bereits am Abend vor der Bürgerkonferenz geht es im Bunsen-Saal in Berlin Adlershof rege zu. Die 20 Diskussionstische sind aufgebaut, jeder ausgestattet mit einem Laptop und einer Nummer. An den Tischen verteilt sitzen die "Tisch"-Moderatoren, die abwelchselnd wie gebannt auf den Laptop oder auf die Bühne schauen. Dort klären die Hauptmoderatoren Natasha Walker und Henning Banthien die letzten organisatorischen Details klären: Wie funktioniert die Technik zu Abstimmung? Ist der Ablauf der Diskussionen klar? Wie lange sollten die Experten zu Wort kommen? Konzentration liegt in der Luft. Und Vorfreude ...

Erstellt von: Katja Machill am 24.09.2010 19:17

Sandro Schott zu den Hintergründen der Bürgerkonferenz

Vorab zur Bürgerkonferenz äußert sich Sandro Schott, einer der beiden Projektleiter von "Wissenschaft debattieren!", zu den Hintergründen der Bürgerkonferenz: Was macht den Dialog zwischen Experten und Bürgern aus? Wer nimmt teil? Was passiert mit den Ergebnissen? Wieso ist die Bürgerkonferenz Teil eines Forschungsprojekt?
Zum Interview

Erstellt von: Katja Machill am 22.09.2010 10:53

Studien über Studien: Machen Sie sich Ihr eigenes Bild

Ende September will die Bundesregierung ihr nationales Energiekonzept veröffentlichten. Bereits jetzt liegt der Entwurf vor. Mittlerweile haben so ziemlich alle, die im Energiegeschäft was zu sagen haben (oder glauben, etwas zu sagen zu haben) eine Studie oder Ähnliches zum Thema Energie erstellt.

So veröffentlichte Greenpeace bereits 2007 die Studie "Klimaschutz: Plan B – Nationales Energiekonzept bis 2020" und kommt zu dem Schluss, dass Deutschland im Jahr 2050 zu hundert Prozent klimaschonend mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Der Verein Deutscher Ingenieure bezieht im März 2010 mit "Klimaschutz und Energiepolitik" Stellung zu Zielen und Handlungsbedarf für eine CO2-arme Energieversorgung und -nutzung in Deutschland. Und die Deutsche Physikalische Gesellschaft will in ihrer im Juni 2010 vorgelegten Studie "Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem" einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand geben und möglichst wertneutral kommentiertes Datenmaterial vorlegen.

Bei so vielen Studien, Szenarien und Visionen ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, zumal die Studien alle unterschiedliche Rand- und Ausgangsbedingungen haben. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und stöbern Sie in unserer Materialsammlung zur Zukunft der Energie, in der wir einige relevante Studien und Informationen zu Energie zusammengestellt haben.

Materialsammlung zur Zukunft der Energie

Erstellt von: Katja Machill am 20.09.2010 15:51

Ihre Meinung zur Energienutzung ist gefragt!

Acht Fragen, drei Minuten: Im Vorfeld der Bürgerkonferenz wollen wir auch von Ihnen wissen: Wie stehen Sie zum Thema Energienutzung? 24 Leser dieser Website haben bereits mitgemacht.

Erstellt von: Katja Machill am 17.09.2010 15:57

Die Experten zur Energienutzung der Zukunft stehen fest

Nächste Woche ist es so weit: 200 Bürgerinnen und Bürger aus Berlin-Brandenburg und Umland versammeln sich zur Bürgerkonferenz in Berlin-Adlershof — einem  großflächigen Wissenschafts- und Technologiepark im Südosten Berlins. Zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden die Bürger die Energienutzung von morgen diskutieren. Die Experten stehen mittlerweile fest. Mit dabei sind der Stadttechniker Prof. Dr. Matthias Koziol von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und Prof. Dr. Bernd Kochendörfer von der Technischen Universität Berlin. Er ist Fachmann für Energieeffiziente Gebäude und Städte. Wer die Konferenz außerdem fachlich unterstützt, finden Sie in der Expertenübersicht des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“.

Erstellt von: Katja Machill am 16.09.2010 11:12

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