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Zwölftklässler des Romain Rolland Gymnasiums in Berlin veranstalteten am 16. Dezember ihr erstes Junior Science Café. Foto: Sandro Schott/WiD

Junior Science Café zu Hirndoping

Wie erzielt man Höchstleistung im Hirn?

Rund elf Mal haben sich die Zwölftklässler des Romain Rolland Gymnasiums seit September nach dem Unterricht getroffen und über Hirndoping gesprochen. Und nicht nur das: Sie haben einen Experten auf diesem Gebiet recherchiert und kontaktiert, ihn nach Berlin eingeladen und nebenbei Moderieren geübt. Das Ergebnis der AG kann sich sehen lassen: Ein Junior Science Cáfe zum Thema Hirndoping mit dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Arno Villringer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, mit rund 30 Gästen.

 

Kann man in 30 Jahren das stimulierende Arzneimittel Ritalin in den Läden kaufen, wie heute Traubenzucker? Und: Haben Sie selbst schon einmal Ritalin genommen? So lauteten zwei der Fragen, mit denen Prof. Villringer im Junior Science Café am 16. Dezember konfrontiert wurde. Der Neurologieprofessor nahm das Plaudergebot ernst und konterte mit einem verschmitzten Lächeln: „Alle Wissenschaftler über 40 sollten Ritalin nehmen, um mit denen unter 40 mitzuhalten." Aber, so der Nachtrag, Ritalin habe seine Grenzen. Die Grundvoraussetzung für permanent gute Leistung sei körperliche Fitness. Und: guter Schlaf. „Schlaf ist ein wesentlicher Mechanismus, mit dem man seine Leistung steigern kann. Das ist viel entscheidender als Ritalin“, so Prof. Villringer. 


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Junior Sciene Café
Romain Rolland Gymnaisum Berlin
Thema: Hirndoping
16.12.2009

 

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