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Kritik am heutigen Stand der Wissenschaft: Wie bewerten Bürgerinnen und Bürgern die derzeitigen Forschungsschwerpunkte und -praxis?


Die Teilnehmenden äußerten einerseits Kritik am Stand der Wissenschaft und andererseits am Stand der Energieversorgung im Jahr 2010. Die Kritik ließ sich grob in zwei Kategorien einteilen: die Kritik an den Rahmenbedingungen der Wissenschaft, Politik und der Energieversorgung sowie die thematische Kritik an der Energieversorgung.

Bei der Kritik an den Rahmenbedingungen dominierten wiederum zwei Aspekte: fehlende oder mangelnde objektive Informationen über wissenschaftliche Entwicklungen und der Einfluss von nicht-wissenschaftlichen Interessen auf die Forschung zur Energieversorgung. Die Teilnehmenden bemängelten ein inkonsequentes Handeln in der Nachhaltigkeit der Energieversorgung bei Entscheidungsträgern. Aus Sicht der Bürger herrscht seitens der Wissenschaft eine Betonung auf dem „Ist“, während eine „konstruktive Perspektive“ fehlt: der Wille oder die Mittel, in „Visionen“ zu forschen.

Bei der thematischen Kritik fokussierten die Bürger den Stand der Energieversorgung, den sie grob in drei Phasen der Energieversorgung unterteilten: Die Energieerzeugung, die Stromverteilung über Netzwerke und die Endlagerung von Endprodukten, insbesondere radioaktiver Abfälle. Bei der Energieversorgung wurde bemängelt, dass zu viel Geld in konventionelle Energiequellen investiert werde – aus kurzsichtigen politischen oder ideologischen Gründen. Die Teilnehmenden kritisierten auch, dass erneuerbare Energien vernachlässigt würden und Informationen über regenerative Energieressourcen für den Bürger schwer verfügbar seien. Darüber hinaus bemängelten die Teilnehmer, dass nicht genug in intelligente Stromnetze investiert werde.


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