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Abschlussdebatte des Schülerparlaments über Gentechnik am Originalschauplatz der Politik – im Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft. Foto: Silke Spaeth/WiD

 

Schülerparlament in Hamburg

Schüler diskutieren über Gentechnik

Klonen, Xenotransplantation oder Gentherapie: Die Themen des Hamburger Schülerparlaments zu Gentechnik und Gendiagnostik vom 25. bis 27. November waren kontrovers gewählt. Und sie betreffen jeden einzelnen, weil unsere Erbanlagen Geschichten über uns persönlich erzählen, unsere Herkunft und unsere Zukunft.

 

Rund 100 Schülerinnen und Schüler diskutierten während des Schülerparlaments „Gentechnik und Gendiagnostik: Eine Debatte um Fortschritt, Hoffnung und Gefahren“ Fragestellungen rund um die Themen Gentechnik und Gendiagnostik. Mit fachlicher Unterstützung von Experten aus der Wissenschaft formulierten sie Thesen und Forderungen, über die sie in einer parlamentarischen Abschlussdebatte im Hamburger Rathaus abstimmten. Schirmherr der Veranstaltung war der Präsident der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Berndt Röder. Die Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach nahm am Freitag, 27. November, die Thesen der Schüler entgegen.

 

Welche Geschichten erzählen unsere Erbanlagen eigentlich über uns persönlich, unsere Herkunft, unsere Zukunft? Müssen sich einige Menschen vor ihren Genen fürchten, weil dort verborgene Botschaften niedergeschrieben stehen, die sie künftig krank machen könnten? Welche genetischen Manipulationen sind möglich, was ist ethisch vertretbar?


Die Themen des Schülerparlaments sind kontrovers gewählt. Ob Klonen, Xenotransplantation oder Gentherapie: Die Initiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog (WiD) – will mit dem dreitägigen Schülerparlament das wissenschaftliche Verständnis der Jugendlichen fördern und sie in einen intensiven Austausch mit Experten lokaler Wissenschaftseinrichtungen bringen.  Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), in dessen Räumen ein Großteil der Veranstaltung stattfand, unterstützt die Initiative nachhaltig. Die Oberstufenschüler entwickelten zu sieben Fragenstellungen der Gentechnik und Gendiagnostik Thesen, wobei sie von Experten  der Universität Hamburg, aus dem Universitätsklinikum Hamburg und dem Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (FSP BIOGUM), begleitet wurden.

Zum Abschluss des Schülerparlaments debattierten die Schüler ihre Thesen am Originalschauplatz der Politik – im Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft im Rathaus. In dieser Parlamentssimulation nehmen die Jugendlichen die Rolle von Abgeordneten ein und erfahren so, wie demokratische Entscheidungsprozesse funktionieren. Nach einem Grußwort von Bürgerschaftspräsident Berndt Röder stimmten die Schülerinnen und Schüler über die entwickelten Thesen und Forderungen ab und übergaben sie an Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach.

 

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Schülerparlament
Thema: Gentechnik
25. bis 27. November 2009
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Campus Lehre),  Bürgerschaft Hamburg
 

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